Solarstrom für die Grundversorgung - jetzt bald genehmigt

Balkonkraftwerke

 

Ist es mit ihnen doch möglich, einen nicht unwesentlichen Teil der Grundlast eines Mieterhaushalts selbst zu produzieren. Die Geräte können auf vielfältige Weise installiert werden. Im Gegensatz zu einer gängigen, fest installierten Solarstromanlage, lässt sich dieses Equipment problemlos beim Umzug mitnehmen. 

 

Erstmals auch normgerecht: DIN VDE 0100-551-1

 

Das Normierungsverfahren beim Verband der Elektrotechnik (VDE) und der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE), welche die in Deutschland geltenden Sicherheitsbestimmungen für elektrotechnische Geräte erarbeiten, ist seit Anfang November inhaltlich abgeschlossen. Die Installationsnorm DIN VDE 0100-551-1 regelt den Anschluss von Stromerzeugungseinrichtungen für den Parallelbetrieb mit anderen Stromquellen, einschließlich des öffentlichen Stromverteilungsnetzes. Sie erlaubt in ihrer Konsequenz die Einspeisung von Strom aus steckbaren Solar-Geräten in sogenannte gemischte Stromkreise mit einer laientauglichen Steckverbindung.

 

Eine Bagatellgrenze für den Anschluss von steckbaren Solar-Geräten durch den Nutzer-Keine oder vereinfachte Meldepflichten für Geräte bis 800 Watt gemäß EU Netzkodex 2016/631

Eine rationale Risikowahrnehmung wie in der Schweiz, den Niederlanden und Österreich, um auch hierzulande die Möglichkeit zu bieten, sichere Solar-Geräte ohne zusätzlichen Aufwand in Betrieb nehmen zu können.

 

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