PVplug-BalkonSolar Minisolar Solar-Photovoltaik-Anlagen

MiniSolar-Photovoltaikanlagen

Mikro-Photovoltaikanlagen
Mikro-Photovoltaikanlagen

Auf dem eigenen Balkon Strom produzieren und Stromkosten sparen? Hier erfahren Sie, was dabei aus Sicht eines Netzbetreibers zu beachten ist.

 

Relativ neu auf dem deutschen Markt sind sogenannte „Mikro-PV-Anlagen“ oder auch „BalkonSolar-Anlagen“. Dabei handelt es sich um PV-Anlagen, die aus einem oder mehreren Solarmodulen und einem Wechselrichter bestehen.

Sie sind beispielsweise für die Montage an einem Balkon Fassade Tisch oder Garage gedacht. Der produzierte Strom wird in die Hausinstallation eingespeist und senkt so den Strombezug.

 

Aber auch bei diesen einfachen Solaranlagen gibt es einiges zu beachten. In manchen Montageanleitungen wird suggeriert, dass diese Anlagen einfach an die nächstgelegene Steckdose angeschlossen werden können.

 

Auch bei einer kleinen Anlage kann es zu einer, wenn auch geringen, Einspeisung in das öffentliche Netz kommen. Da sich herkömmliche Zähler auch rückwärts drehen können, bedeutet diese Einspeisung dann eine unzulässige Manipulation des Zählers zum Schaden des Lieferanten. Der vorhandene Zähler ist vorher durch einen „Zweirichtungszähler“ auszutauschen.

 

Alle Erzeugungsanlagen, auch Mikro-PV-Anlagen, müssen beim Netzbetreiber gemeldet werden.

Bevor Sie sich also zum Kauf einer solchen Mikro-PV-Anlage entscheiden, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Installateur über die notwendigen Schritte beim Betrieb einer solchen Anlage.

PVplug-BalkonSolar Minisolar   Solar-Photovoltaik-Anlagen – jetzt auch in Deutschland erlaubt

In anderen europäischen Ländern längst Realität, sind seit 2017 Mini-Solaranlagen auch in Deutschland erlaubt. Bei moderaten Anschaffungspreisen und einfacher Montage ermöglichen sie, bis zu 300 Kilowattstunden pro Jahr autark zu erzeugen.

 

Die kleinen Photovoltaikanlagen werden als Plug & Play Systeme geliefert. Genauso wie große Solaranlagen bestehen sie aus mono- oder polykristallinen Solarmodulen, die je nach Beschaffenheit der Oberfläche einen Wirkungsgrad von 15 bis 20 Prozent erreichen.

Die Anbindung an das Hausstromnetz erfolgt durch eine Steckdose. Als Richtwert erzeugt eine Mini-Solaranlage mit 100 Wp um die 90 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

 

Eine weitere Möglichkeit, die kleinen Solarkraftwerke zu nutzen, ist ein Solar-Inselsystem. Hier wird die Solaranlage nicht an das Stromnetz angeschlossen. Die Energie wird stattdessen in einem kleinen Generator gespeichert, der sich überall mitnehmen lässt. Der integrierte Wechselrichter ermöglicht, sämtliche AC-Geräte zu verbinden.

Mit Inkrafttreten der DIN-Norm VDE 0100-551 dürfen Mini-Solaranlagen offiziell in Häusern und Wohnungen genutzt werden. Eine Genehmigung des Strombetreibers ist nicht mehr erforderlich, wenn der Strom nur für den Eigenverbrauch erzeugt wird. Mieter sollten sich jedoch die Erlaubnis ihres Vermieters einholen, wenn sie die Geräte beispielsweise an der Fassade oder am Dach montieren, um nicht für eventuelle Schäden an der Bausubstanz später haften zu müssen.

Wichtig Eine Mini-Solaranlage erzeugt Strom für das Hausstromnetz. Ist kein Gerät angeschlossen, der den Strom verbraucht, wird er ins öffentliche Netz gespeist, dabei läuft der Stromzähler rückwärts. Das ist in Deutschland jedoch nicht erlaubt. Aus diesem Grund sollten Sie vor der Anbringung einer Mini-PV-Anlage darauf achten, dass Ihr Stromzähler mit einer Rücklaufsperre ausgestattet ist. Moderne Digitalzähler weisen eine solche Vorrichtung auf. Wenn Sie noch einen analogen Zähler besitzen, können Sie bei Ihrem Netzbetreiber einen Austausch beantragen.

 

Die Preise für die kleinen Solarmodule variieren zwischen 300 und 1000 Euro. Der Ertrag einer Mini-Solaranlage ist sowohl von ihrer geographischen Lage als auch vom konkreten Standort abhängig.

Eine Mini-Solaranlage mit einer Leistung von 300 Wp erzeugt im Mittel 250 kWh pro Jahr. Bei einem durchschnittlichem Strompreis des Netzbetreibers von 30 Cent/kWh spart der Besitzer also jedes Jahr 75 Euro an Stromkosten.

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