Photovoltaikanlage - die perfekte Ausrichtung

Welche Ausrichtung braucht mein Dach für eine Photovoltaikanlage?

Photovoltaikmodule in unterschiedlicher Ausrichtung auf einem Bungalow © iKratos
Photovoltaikmodule in unterschiedlicher Ausrichtung auf einem Bungalow © iKratos

Was ist die perfekte Ausrichtung für eine Photovoltaikanlage? Oftmals denken die Leute, dass eine Photovoltaikanlage nur für bestimmte Dachausrichtungen geeignet ist. So meinen Viele, dass nur ein nach Süden ausgerichtetes Dach Sinn macht. Das kann man so aber nicht unbedingt sagen, denn generell kann jede Dachseite mit Photovoltaikmodulen belegt werden. Jede Ausrichtung hat dabei auch seine eigenen Vorteile.

 

Im Osten geht die Sonne auf…

Photovoltaik auf dem Ost Dach - Ein Hausdach mit Ostausrichtung ist die Dachseite die als erstes am Tag Sonne bekommt. Das bedeutet auch, dass hier die Module bereits nach Sonnenaufgang die Sonnenenergie nutzen können, um Eigenstrom zu produzieren. Die Sonnenstrahlen sind dabei jedoch nicht so energiehaltig, da sie auf ihrem längeren Weg durch die Atmosphäre Energie verlieren.

 

Im Süden nimmt sie ihren Lauf…

Photovoltaik auf dem Süd Dach - Am bekanntesten und auch am ertragreichsten ist und bleibt die Südseite. Die Südseite ist ja bekanntlich die Dachseite, die die Sonnenstrahlen zur Mittagszeit erhält. Hier hat die Sonne aufgrund ihres Standes zur Erde den kürzesten Weg und somit die meiste Energie. Jedoch bedeutet das auch, dass die Photovoltaikanlage so den meisten Strom mittags produziert.

 

Im Westen wird sie untergehen…

Photovoltaik auf dem West Dach - Ein Hausdach das nach Westen ausgerichtet ist, bekommt genauso wie die Ostseite die Sonnenstrahlen mit weniger Sonnenenergie ab. Aber dafür kann so auch noch die Sonne am Abend genutzt werden. Was vor allem im Sommer, wenn die Tage länger sind sehr praktisch sein kann.

 

Im Norden ist sie nie zu sehen.

Photovoltaik auf dem Nord Dach – Die Nordseite eines Daches ist die Seite die theoretisch keine Sonne abbekommt. Genau deswegen denkt man auch, dass Photovoltaik auf der Nordseite keinen Sinn macht. Das kann man so aber nicht wirklich sagen, denn auch die Nordseite kann durch Photovoltaikmodule Eigenstrom erzeugen. Ein Vorteil der Nordseite: Die Nordseite ist kühler und damit der Temperaturkoeffizient der Solarmodule besser.

 

Welche Dachseite mit Photovoltaik belegen?

Generell kann man sagen, dass jede Dachseite mit Solarmodulen zur Eigenstromerzeugung genutzt werden kann. Es bleibt dabei dass die Südseite die ertragreichste Möglichkeit darstellt, jedoch ist man als berufstätige Person Mittags meisten nicht zuhause um den Strom direkt zu nutzen. Vor allem sogenannte Ost-West-Anlagen gewinnen immer mehr an Beliebtheit, da man den Strom dann direkt verbrauchen kann, wenn man Zuhause ist, nämlich morgens und abends. Da die Nordseiten keine direkten Sonnenstrahlen abbekommen, ist der dort produzierte Strom den ganzen Tag über eine gute Ergänzung. Je nach Dachausrichtung und Verbrauchsverhalten, kommen dann vielleicht andere Komponenten wie ein Batteriespeicher in Betracht.

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