Panasonic - Vom Supermarkt zum Smart Home

Vom Supermarkt zum Smart Home

In Mainz hat der Architekt Alexander Maier einen alten Supermarkt zum Büro

-

und

Wohnhaus umgebaut. Mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher erreicht er

einen hohen Autarkiegrad in der Stromversorgung seines Büros.

Ottobrunn bei München, 28

.

Juni 2017.

13 Jahre stand der ehemalige Supermarkt in Mainz

-

Gonsenheim leer. Ideen, was man mit dem Grundstück machen könnte, gab es genügend. Den

alten Laden abreißen und an seiner Stelle eine Spielhalle bauen: Das ist nur eine von vielen

Ideen, die inter

essierte Bauträger hatten. Als der Architekt Alexander Maier das

Flachdachgebäude aus dem Baujahr 1968 in dem beliebten, gehobenen Stadtteil sah, wusste

er sofort: „Das wäre ein toller Standort für unser Büro.“ Zehn Jahre nach der ersten

Inaugenscheinnahme

hatte er die Nutzungsänderung vom Laden zum Büro

-

und Wohnhaus in

der Tasche, dann ging es los mit dem Umbau. Seit dem Sommer 2016 residiert er nun mit

seinem Architekturbüro Zeit + Raum in dem umgebauten Supermarkt. Die drei Wohnungen, die

er zusätzlich

eingebaut hat, waren umgehend vermietet. Was von außen nicht sichtbar ist: Das

Gebäude, das in seiner Struktur nicht verändert wurde, ist auch ein Musterbeispiel für eine

energetische Sanierung und zukunftsfähige Energieversorgung. Die Photovoltaikanlage m

it 76

Panasonic

-

Modulen HIT

®

, die von unten nicht zu sehen sind, ermöglicht zusammen mit dem

Batteriespeicher einen hohen Autarkiegrad in der Stromversorgung des Büros.

Alexander Maier stammt aus einer Architektenfamilie und plant und baut in dritter Generation

Häuser. Mit seinem Büro hat er sich auf Architektur, Immobilien und Facilities spezialisiert.

Moderne Technik ist sein Steckenpferd, und so war ihm bei der neuen I

mmobilie auch gleich

klar, dass er hier viel Innovatives ausprobieren will. „Altes, traditionelles Denken erschreckt

mich“, sagt der 53

-

Jährige und fügt hinzu: „Wenn es heute möglich ist, dass Häuser Energie

produzieren, dann sollte man das auch tun.“ Dass

die Elektromobilität dazu gehört, ist für ihn

eine Selbstverständlichkeit.

Bei der Planung kristallisierten sich die konkreten Ziele schnell heraus. Zunächst einmal wollte

Maier das Gebäude in seiner Form so belassen, wie es war. Dann wollte er einen Kf

W

-

Standard

erreichen und er wollte keine Lüftungsanlage. Und das Gebäude sollte mehr Strom

produzieren, als er mit seinem Büro verbraucht. Der Clou: Man sollte nichts davon sehen.

„Unsichtbare Energieerzeugung“, sagt der Architekt mit einem Lächeln.

2

Zu

erst die Dämmung

Und so sahen die Schritte im Einzelnen aus. Um KfW

-

Effizienzhaus

-

Standard 85 zu erreichen,

musste die Gebäudehülle sehr gut gedämmt werden. Der Boden bekam neuen Estrich und

wurde mit 16 cm Dämmplatten versehen. Die Wände bekamen ebenfal

ls 16 cm Dämmung, das

Dach 30 cm Dämmung mit Mineralwolle. Die dreifach verglasten Fenster haben einen U

-

Wert

von 0,9 W/(m²K).

Den ehemaligen Supermarkt entkernte er und plante zusätzlich zum Büro drei Wohnungen ein.

Zwei befinden sich im Erdgeschoss, eine im Obergeschoss über dem Büro. Zusammen haben

sie eine Wohnfläche von 400 Quadratmeter. Das Architekturbüro hat eine Nutzfläch

e von ca.

300 Quadratmeter, 200 davon im Erdgeschoss und 100 Quadratmeter im Untergeschoss.

Bei dem Energiekonzept lautete das Ziel, möglichst wenig Energie aus dem Netz zu beziehen,

dafür aber möglichst viel regenerative Energie zu nutzen.

Deshalb ließ

Maier auf dem Flachdach von dem Fachunternehmen Sonnenkönig aus Nieder

-

Olm eine Photovoltaikanlage mit Panasonic Modulen HIT

®

mit 18,62 Kilowattpeak

Spitzenleistung montieren. Die 76 Module sind in Ost

-

West Ausrichtung und mit einem

Neigungswinkel von zeh

n Grad aufgeständert. „Für die Module HIT

®

habe ich mich

entschieden, weil ich den höchsten Wirkungsgrad haben wollte“, begründet Maier seine Wahl.

Durch die besondere Zelltechnologie, bei der ein dünner monokristalliner Wafer von einer

ultradünnen amorphe

n Siliziumschicht umhüllt ist, haben die Module HIT

®

eine höhere Effizienz

als herkömmliche kristalline Solarmodule. Hinter der Attika versteckt, kann man sie nur von der

gegenüberliegenden Straßenseite sehen, und das auch nur, wenn man genau hinsieht.

D

ie Photovoltaikanlage, die im April 2016 in Betrieb ging, erzeugt rund 20.000 Kilowattstunden

Strom im Jahr (kWh/a). Der Stromverbrauch in dem Architekturbüro liegt bei rund 12.000

Kilowattstunden. Darin sind die Vollklimatisierung, LED

-

Beleuchtung und IT

-

Systeme enthalten.

Die Anlage hat somit einen Überschuss von 8.000 kWh/a. Da Maier möglichst viel Solarstrom

selber nutzen wollte, hat er zusätzlich eine Tesla

-

Batterie mit 6,4 kWh Speicherkapazität

einbauen lassen. Mit dieser Kombination aus PV

-

Anlage und

Solarspeicher konnte er in den 12

Monaten bis Mai diesen Jahres 55 Prozent des Stroms vom eigenen Dach im Büro nutzen und

erzielte damit eine Autarkiequote von 57 Prozent. Der Direktverbrauch lag somit bei 43 Prozent.

Stirling

-

BHKW erzeugt Strom und Wär

me

Für die Wärmeversorgung hat er sich für ein Stirling

-

BHKW mit 25 Kilowatt thermischer

Leistung und einem Kilowatt elektrischer Leistung entschieden. Außerdem hat der Architekt

noch eine Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen installiert. „Die schalte ich im

Sommer ein,

wenn wir damit kühlen können“, erklärt er. So kann er in der heißen Jahreszeit, wenn die Anlage

viel Energie erzeugt, noch mehr Solarstrom selber nutzen.

3

Der gesamte Stromverbrauch liegt bei rund 14.000 kWh/a, da Maier auch ein Elektroauto

von

Tesla fährt. Auch hier hat ihn die innovative Technik, die den Verbrennungsmotor ablösen soll,

wieder überzeugt. Das untermauert er mit dem Vergleich der Kosten für das Betanken. Bei

seinem Elektroauto kosten ihn 100 Kilometer nur 2,20 Euro. Für die g

leiche Strecke würde er

etwa 10,40 Euro für Benzin bezahlen. Zwei Ladestationen hat er schon vor dem Gebäude

aufstellen lassen, eine davon noch für Mitarbeiter und Gäste.

Faszination Smart Home

Als Fan fortschrittlicher Technik hat Maier im Büro Smart Home

-

Steuerungen einbauen lassen.

Mit den Einzelsteuerungen kann er die LED

-

Leuchten steuern, ebenso die Musik, die

Haustechnik und das Energie

-

Monitoring. Über eine Benutzer

-

Oberfläche sind sie mit

einander

verbunden.

Nach einem Jahr in dem neuen Gebäude mit einem ausgeklügelten Energiekonzept zieht er

eine rundum positive Zwischenbilanz. Deshalb will Maier sich nun an die Erweiterungen

machen, die er schon vorab im Sinn hatte. Die Photovoltaikanla

ge will er auf 50 Kilowatt

Leistung erweitern. Auf dem hinteren Teil des Gebäudes, also über den beiden Wohnungen,

gibt es noch Platz auf dem Dach. Zwei weitere Solarspeicher will er anschaffen, so dass er eine

dreiphasige Speicherkapazität von 38,70 Kilow

attstunden hat. Zu den zwei Ladestationen sollen

vier weitere dazu kommen. Denn Maier plant auch, seinen Fuhrpark komplett auf elektrisch

umzustellen. Ende 2018 will er drei elektrisch betriebene Firmenwagen haben. Und das

Nachbargebäude, das ihm ebenfalls

gehört, will er über eine Fernwärmeleitung mit Wärme

versorgen. „Das Thema Energie ist für mich eine Lebensphilosophie geworden“, sagt Alexander

Maier. Und die Energieerzeugung so zu integrieren, dass sie nicht sichtbar ist, bereitet ihm eine

doppelte Fre

ude.

Über Panasonic:

Die Panasonic Corporation gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung

und Produktion elektronischer Technologien und Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern

Consumer E

lectronics, Housing, Automotive und

B2B

-

Business

. Seit der Gründung im Jahr

1918 expandierte Panasonic weltw

eit und unterhält inzwischen 495

Tochterfirmen

und 91

Beteiligungsunternehmen

in

der ganzen Welt. Im abgelaufenen G

eschäftsjahr

, das am

31. März

2017

endete,

erzielte das Unternehmen e

inen konsolidierten Netto

-

Umsatz von

61,

711 Mrd.

Euro.

Panasonic hat den Anspruch, durch Innovationen über die Grenzen der einzelnen

Geschäftsfelder hinweg Mehrwerte für den Alltag und die Umwelt seiner Kunden zu schaffen.

Weitere Informationen über das

Unternehmen sowie die Marke Panasonic finden Sie unter:

http://www.panasonic.com/global

.

Weitere Informationen:

Panasonic Solar:

www.eu

-

solar.panasonic.net/de

Zeit + Raum:

www.zeitundraum.de

Sonnenkönig:

www.sonnenkoenig.org

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