Tesla 2.0: Elon Musk stellt seine Vision der Zukunft vor

Tesla 2.0: Elon Musik stellt seine Vision der Zukunft vor

Elon Musk hat seine Vision von Tesla vorgestellt, wie sie in Phase 2 aussehen soll. Sein Masterplan ist anspruchsvoll und zukunftsorientiert, hat aber auch Logiklücken, die sich nicht einfach so schließen lassen. Möglicherweise ein Anzeichen dafür, dass der Paypal-Milliardär sich eben nicht überlegen muss, wie er nächsten Monat über die Runden kommt. Vor einigen Tagen verschwand das Motors von Tesla Motors aus der Domain, aus der Firmenbezeichnung, aus den E-Mail-Adressen der Angestellten. Das sorgte natürlich für Gerüchte. Nun wissen wir, was die Streichung zu bedeuten hatte, denn Elon Musk hat seine Vision von Teslas Zukunft, den Masterplan 2.0, im Blog veröffentlicht. Tesla will auch weiterhin Elektrofahrzeuge, betankt mit Solarenergie, für immer niedrigere Preise anbieten. Allerdings wird man künftig etwas größer denken, so wie es sich für einen Geschäftsmann vom Schlage Musks gehört. Der Paypal-Milliardär glaubt, dass Phase 1 des Projektes abgeschlossen ist. Man hat den Tesla S auf den Markt gebracht, ebenso wie das Model X und das Model 3 soll folgen. Außerdem startete man Solarcity. Das alles wird nun vereint, um am Ende ein Komplettprodukt anbieten zu können, also Auto samt Ladestation für zuhause, die durch eine Photovoltaikanlage am Dach gespeist wird. Außerdem soll die Palette an Automobilen erweitert werden. Ein günstigerer SUV zum Model X und ein Pickup sollen es sein. Ein Auto unterhalb des Model 3 wird es aber wohl nicht geben. Dessen Einstiegspreis liegt bei 30.000 Euro - rechnen sollte man eher mit 40.000. Dafür sollen die Produktionskapazitäten bis 2022 verfünf- bis -zehnfachen. Die Produktion und Montage soll mit so wenig Personal wie möglich laufen und stattdessen weitestgehend von Maschinen erledigt werden. Mit Autos alleine will man sich außerdem nicht zufrieden geben. Tesla will künftig auch Busse und Lastkraftwagen auf die Straße bringen. Eine Vorstellung ist für 2017 geplant. Sowohl Bus als auch LKW sollen autonom fahren, was die Sicherheit erhöhen soll und die Kosten senken. Bus- und LKW-Fahrer werden das mit weniger Begeisterung aufnehmen. Zur Steuerung will Tesla einen Flottenmanager entwickeln, der wichtiger Teil der Zukunftsvision von Musk ist. Trotz der jüngst unerfreulichen Nachrichten mit Unfällen hält Tesla am Ziel fest, möglichst schnell vollautonome Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Dazu soll jeder neue Tesla mit ausfallsicherer Hardware bestückt werden. Musk weiß aber auch, dass nicht die Hardware, sondern die Software das Problem ist. Es wird wohl dauern, wie er selbst schreibt. Alleine schon wegen der Auflagen - 10 Milliarden Kilometer muss die Software abspulen; beim Autopiloten hatte man das ignoriert und die Software als Beta betitelt. Musk will noch mehr. Er ist reich, doch er zählt zu den wenigen Privilegierten, bei denen Geld keine Rolle mehr spielen dürfte. Elektroautos sind aktuell nichts für Menschen, die mit Geld sparsam umgehen müssen. Deswegen lautet eines der Ziele für Tesla auch, dass nicht jeder ein eigenes Auto braucht. Musk rechnet vor, dass die meisten Menschen ihr Auto 5-10 Prozent des Tages nutzen. Wer einen Tesla hat, soll ihn also in der freien Zeit einer Car-Sharing-Flotte bereitstellten, die die eigene Börse durch Mitbenutzer entlastet.  So visionär das alles klingen mag, so sehr muss man aber auch auf dem Boden der Realität bleiben. Derzeit wird gegen Tesla wegen der Unfälle mit dem Autopiloten von der amerikanischen Verkehrsaufsicht untersucht, auch die Börsenaufsicht hat sich mittlerweile eingeschaltet. Die will nicht nur wissen, warum Tesla so spät informierte, sondern auch, wie es um den Kauf von Aktienanteilen des Solar-Unternehmens Solarcity kam. Es ist also nicht alles perfekt bei Tesla und die erste Euphorie verfliegt langsam, es wird kritischer hingeschaut. So schön Musks Idee von der Zukunft auch sein mag, sie hat noch Lücken, die er nicht einfach lösen wird können. Einige kritische Stimmen wurden bereits laut. Im Kern aber ist Musks Vision etwas für den Wohlstands-Amerikaner aus der Vorstadt. Mit Carsharing wird eine Verstädterung weniger finanziell gesegneter Bevölkerungsgruppen gefördert, für die man keine Autos bauen will. Statt Kleinwagen mit geringen Margen sind es lieber mehr SUVs und Pick-Ups. Tesla wird beim Carsharing zudem viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Am Ende darf Musk bei seinen Visionen nicht vergessen, was der Markt im Moment tatsächlich braucht.  Quelle: Tesla

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