Photovoltaik Freilandanlagen als Solar-Kraftwerke

Photovoltaik Freilandanlagen und Solar-Kraftwerke

Mittels Photovoltaikanlagen kann ökologisch und effizient Strom produziert werden. Photovoltaik Freilandanlagen werden vor allem in Landwirtschaftsbetrieben oder von größeren Unternehmen zur Stromversorgung genutzt. Die Solarmodule werden auf Metallgestellen angebracht und in langen parallel laufenden Reihen aufgestellt. Zur Vermeidung einer Verschattung der Systeme werden die Module im ausreichenden Abstand zueinander montiert oder in Ost West Richtung aufgebracht. Die Leistung einer Freilandanlage beträgt pro Jahr und Hektar (10.000 m²) rund 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden Strom. Die großen Module gelten mit mindestens 30 bis 40 Jahren Nutzungsdauer zudem als sehr langlebig.

 

Photovoltaik Freilandanlagen auf Konversionsflächen

Unter einer Konversionsfläche versteht man ehemalige, aktuell nicht genutzte Militär-, Industrie- oder Gewerbeflächen, die zum Zweck der baulichen Wiedernutzung umgewandelt werden. In Deutschland dienen sie hauptsächlich als Stellfläche für Photovoltaik Freilandanlagen. Laut dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) darf das ausgewählte Gebiet nur dann bebaut werden, wenn die Auswirkungen der vormaligen Nutzungsart noch fortwirken.

 

Großanlagen entlang Autobahnen oder Schienenwegen

Freilandanlage im Gewerbe- oder Industriegebiet. Hauptvoraussetzung zur Verwendung der Fläche als Photovoltaik-Park ist ein Nachweis über die schwerwiegende Beeinträchtigung des ökologischen Werts der Fläche. Trifft dies auf mindestens 50% der Nutzfläche zu, können Freianlagen errichtet werden.

 

Folgende Indizien sind Beeinträchtigung der Bodenqualität:

 

vergleichsweise stark veränderter pH-Wert des Bodens

Stark abgesenkter Humusgehalt der Erde

Stark abgesenkte Bodenfruchtbarkeit

Künstliche Veränderungen der Bodenoberfläche

Abfälle, Trümmer oder Schadstoffe, die aus der Vornutzung stammen

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