Photovoltaik - Solar - Stromzähler für den Eigenverbrauch und Messwandler nach TAB Norm

Solar - Photovoltaik - Stromzähler Eigenverbrauch und Messwandler nach TAB

Das, was ein Haushalt an elektrischem Strom verbraucht, lässt sich messen mit einem sogenannten Stromzähler, der auch Energiezähler, Elektrizitätszähler  Messwandler oder Spitzenlastzähler genannt wird. Der normale Stromzähler misst die vom Stromnetz bezogene Strommenge und ist Grundlage der Stromrechnung. Produziert man eigenen Solarstrom über eine PV-Anlage, so kann dieser in das Stromnetz eingespeist oder selbst verbraucht werden. Beide Stromflüsse werden nicht über den normalen Stromzähler oder Messwandler erfasst, sondern müssen gesondert gemessen werden.

Wer mit seiner PV-Anlage Selbstverbraucher ist, also einen Teil der mit der Solaranlage erzeugten Energie direkt selbst verbraucht, hat neben den zwei bereits aktiven Stromzählern oder Messwandlern für höhere Ströme (Bezugs- und Einspeisezähler) einen dritten im Einsatz: den Ertragszähler.

 

Hier die 3 Möglichkeiten:

 

Bezugszähler: Stromzähler, der den Bezug an Strom aus dem Versorgungsnetz misst

Einspeisezähler: Stromzähler, der den in das Netz eingespeisten Solarstrom misst, der mit der PV-Anlage erzeugt wurde

Ertragszähler: Stromzähler, der den gesamten produzierten Solarstrom misst.

 

Zweirichtungs-Stromzähler misst Differenz durch Eigenverbrauch

 

Der Anschluss der Stromzähler richtet sich nach den „Technischen Anschlussbedingungen (TAB) 2007 für den Anschluss an das Niederspannungsnetz“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die im Oktober 2010 eine Ergänzung erfahren haben. Entsprechend dieser Richtlinie sollte man anstelle einer Installation von Bezugs- und Einspeisezähler einen sogenannten Zweirichtungszähler auch als Messwandler nutzen, der weniger Platz im Zählerkasten besetzt. Er enthält zwei separate Zählwerke. Eins misst, wie viel Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wird, das andere misst, wie viel Solarstrom eingespeist wird (Stromproduktion - Eigenverbrauch). Aber: Der Zweirichtungszähler darf nur vom Netzbetreiber gestellt werden, weil dieser die Hoheit über den Zähler für den Strom besitzt, der aus dem Netz bezogen wird. Der Netzbetreiber erhebt neben einer Bereitstellungsgebühr mitunter auch noch eine zusätzliche Messgebühr. Die Gebühren sind von Netzbetreiber zu Netzbetreiber recht unterschiedlich. Gut zu wissen: Man kann jedoch auch einen eigenen, geeichten Einspeisezähler verwenden.  Wichtig an den beiden Zählern ist die sogenannte Rücklaufsperre: der Strom fließt in beide Richtungen.

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