Stromspeicher von Tesla, Mercedes-Benz und LG Chem bringen die Energiewende voran

speicher von Tesla, Mercedes-Benz und LG Chem bringen die Energiewende voran

Das Energiespeicher-Startup Memodo (München) meldet für das Jahr 2015 eine Absatzsteigerung um das Dreifache auf über 1.500 verkaufte Speicher, nachdem es 2013 und 2014 lediglich 500 Batterien abgesetzt hatte.  Grund seien u. a. neue Lithium-Ionen Technologien und stark gesunkene Preise pro Kilowattstunde, berichtet Geschäftsführer Daniel Schmitt.

 

Tesla Powerwall zählt zu den Topsellern unter den stationären Heimspeichern

 

Memodo war der erste deutsche Großhändler, der die Tesla Powerwall aus den USA erhielt. Seit deren Verfügbarkeit zähle diese bereits im ersten Jahr zu den Topsellern unter den stationären Heimspeichern. Übertroffen werde die Tesla Powerwall lediglich von Batteriespeichern von LG Chem (Südkorea).  Beide Unternehmen haben Hochvolt-Batterien mit einer Kapazität von knapp 7 kWh und einem besonders hohen Wirkungsgrad in ihrem Portfolio. Verbunden mit Wechselrichtern von SolarEdge oder SMA seien diese zudem äußerst kostengünstig und flexibel einsetzbar, betont Memodo.  Deutsche Hersteller wie Mercedes-Benz oder E3/DC setzen hingegen auf technisch ausgereifte 48 Volt-Lösungen, mit denen notstromfähige Komplettsysteme aufgebaut werden können.

 

Elektromobilität kurbelt Energiespeicher-Entwicklung an

 

In diesem Jahr rechnet Memodo mit einer Absatzsteigerung auf knapp 3.000 Photovoltaik-Speicher. Treiber seien vor allem die erhöhte Akzeptanz bei Endverbrauchern, sinkende Systemkosten sowie weiter steigende Stromkosten, so Schmitt. Weiteren positiven Einfluss auf die Entwicklung habe zudem die öffentliche Diskussion über Elektromobilität und die damit verbundene Weiterentwicklung von Lithium-Ionen Batterien hinsichtlich Leistung und Lebensdauer.

 

Photovoltaik-plus-Speicher lohnt sich schon heute

 

Laut Memodo lohnt sich die Anschaffung einer Solarstrom-Anlage mit Energiespeicher bereits heute, denn die Erzeugungskosten inklusive Speicherung lägen unter den Strombezugskosten, rechnet Schmitt vor. Jedes selbst erzeugte und verbrauchte Watt bedeute daher eine Ersparnis. Das Zauberwort heiße nicht mehr Einspeisung, sondern Eigenverbrauch. Quelle: Memodo & solarserver

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