Modellregion "Südl. Fränkische Schweiz als Modellregion für die Nutzung regenerativer Energien"

aus dem Antrag an die Igensdorfer Politikgemeinde:

 

Leitbild Energieregion Südliche Fränkische Schweiz -  Das Leitbild formuliert den Zielzustand, sollte übersichtlich und kurz formuliert werden:

 

  • Verringerung klimaschädlicher CO2-Emissionen
  • 100 % Energieversorgung aus erneuerbaren Energien
  • Erhöhung des Anteils regenerativer Energien bei der Wärmeerzeugung

 

WIE soll das erreicht werden:

 

o Projektleitung bestimmen (Abstimmung über Zielfindung durchführen, Bereitstellung der Daten koordinieren, Vorgehensweise festlegen, Kontakte managen, Präsentationen vorbereiten, Öffentlichkeitsarbeit organisieren)

 

o Überblick verschaffen (welche Energiequellen und Technologien eignen sich bei uns am besten und bieten das größte Potenzial. Geografische, klimatische, land- und forstwirtschaftliche Gegebenheiten spielen dabei ebenso eine Rolle wie rechtliche, wirtschaftliche, politische und soziale Aspekte.)

 

o Ist-Analyse – wo stehen wir, was haben wir (Die Ist-Analyse zeigt, wofür wie viel Energie genutzt wird und wo überall Treibhausgas-Emissionen entstehen. Auf dieser Datengrundlage kann die Energie- und Klimaschutzstrategie aufbauen.)

 

o Potenziale vor Ort – Stärken erkennen und fördern (Potenzial-Analysen zur Erzeugung von Strom und Wärme vor Ort liefern die notwendigen Entscheidungsgrundlagen dafür, welche erneuerbaren Energiequellen und welche Erzeugungsanlagen sich für die jeweiligen Standorte in der Energieregion am besten eignet.)

 

o Akteure und Bürger beteiligen – Partizipation auf allen Ebenen (bereits im Vorfeld und bei der Erstellung eines kommunalen Energiekonzeptes wichtig: thematische Foren, Arbeitsgruppen sowie Workshops, Öffentlichkeitsarbeit)

 

… mit dem Energiedialog endlich den Fokus über den Strom hinaus auf alle Energiesektoren zu richten. Die Hälfte des deutschen Endenergieverbrauchs entfällt auf die Wärme, nur etwa ein Fünftel auf den Strom. Wollen wir um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, bis 2050 eine annähernd CO2- freie Energieversorgung, wird es höchste Zeit einen politischen Umsetzungsplan für Wärme und Verkehr aufzustellen. Der Gemeindetag ist deshalb dabei, seine über 2000 Mitglieder davon zu überzeugen flächendeckend Energienutzungspläne aufzustellen. Ausgehend von einer Bestandsanalyse von Energieverbrauch und -erzeugung sollen in allen Gemeinden die Einspar- und Erzeugungspotentiale erhoben und dann ein Umsetzungsplan hin zur weitgehenden Umstellung des Energieverbrauchs auf Erneuerbare entwickelt werden. Doch die Leitlinien müssen von der Staatsregierung kommen: Wie soll das Verhältnis von energetischer Sanierung und Wärmeversorgung durch erneuerbare Energien austariert werden? Wie sollen die erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung den Löwenanteil übernehmen? Liegt die Zukunft auch abseits der Großstädte in Wärmenetzen?“

Kommentar schreiben

Kommentare: 0