Kaliforniens Solar-Programm erreicht Ausbauziel frühzeitig: 1,7 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert

 

Die kalifornische Regulierungsbehörde (California Public Utilities Commission, CPUC) berichtete am 05.07.2016, dass die Photovoltaik-Ziele der „California Solar Initiative“ bereits erreicht seien.

 

Laut dem Jahresbericht „Annual Program Assessment“, der am 30.06.2016 erschien, wurden bis zum 31.12.2015 im Rahmen des „General Market Program“ der Initiative Photovoltaik-Anlagen mit 1.753,6 Megawatt installiert und weitere Projekte mit 139,7 MW angegangen. Damit wäre das Ziel, bis 2017 insgesamt 1.750 MW zu installieren, bereits erreicht.

 

Der private Photovoltaik-Zubau in Kalifornien wuchs 2015 weiter, und zwar weitestgehend ohne Förderung. Das zeigt, dass die kalifornische Solar-Initiative ihr Ziel im Wesentlichen erreicht hat, den breiten Solar-Ausbau anzukurbeln und einen sich selbst tragenden Markt zu schaffen.

 

Bis Ende 2015 wurden bei Kunden im Servicegebiet der Pacific Gas and Electric Company (PG&E), von San Diego Gas & Electric (SDG&E) und Southern California Edison PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 3.570 MW installiert, davon 1.041 MW im Jahr 2015 (55 % mehr als 2014). Die meisten dieser Projekte wurden nicht gefördert.

 

 

Kosten von Photovoltaik-Privatanlagen sanken um durchschnittlich 53 %

 

Zwischen dem vierten Quartal 2008 und dem vierten Quartal 2014 sanken die Kosten von PV-Privatanlagen um durchschnittlich 53 %, von 10,87 USD/Watt auf 5,14 USD/Watt. Gleichzeitig schrumpften die Kosten für nicht-private Solarstrom-Anlagen um 62 %, von 10,30 USD/Watt auf 3,93 USD/Watt.

 

 

 

Erfolgreiches Solarthermie-Programm

 

Seit seinem Inkrafttreten vor gut fünf Jahren hat das Solarthermie-Programm der California Solar Initiative 3.407 Projekte mit 47,5 Millionen USD gefördert. Insgesamt stehen der Initiative 205 Mio. USD zur Verfügung.

 

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