Löscht die Feuerwehr Häuser mit Photovoltaikanlagen?

 

Die Antwort von iKratos Experte Willi Harhammer. Im Sommer steigt bei hohen Temperaturen und sorglosen Umgang mit offenem Feuer die Gefahr von Bränden auf Grundstücken. Im Zusammenhang mit Solaranlagen wird oft die Sorge geäußert, dass Feuerwehrleute brennende Dächer mit einer Solaranlage darauf oder gar das ganze Haus nicht löschen, da sie sich beim Einsatz von Löschflüssigkeiten durch die elektrische Spannung selbst in Gefahr bringen würden.

Durch brennende Photovoltaikanlagen können Atemgifte entstehen und im Brandfall kann es zum Einsturz oder zum Herabfallen einzelner Teile kommen. Beschädigte Solarmodule können Lichtbögen verursachen, von denen Brandgefahr ausgeht.

Die Feuerwehr ist angehalten, alle Brände zu löschen und eine Hilfeleistung nicht zu unterlassen. Daher hat im Jahr 2010 eine Expertenkommission u.a. mit Vertretern des Deutschen Feuerwehrverbandes und des Bundesverbandes Solarwirtschaft eine Handlungsempfehlung erarbeitet und an die Feuerwehren herausgegeben. Die Richtlinie legt fest, wie bei Bränden von Gebäuden oder freien Flächen mit Photovoltaikanlagen umzugehen ist, damit keine Gefahr für die Feuerwehrleute besteht und das Objekt gelöscht werden kann. Werden die üblichen Einsatzgrundsätze und besondere Regeln für Einsätze an elektrischen Anlagen beachtet, ist die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung durch die Feuerwehr bei Photovoltaikanlagen völlig uneingeschränkt möglich.

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