Solarwärme, denn manche mögens heiß ...
Die Sonne liefert an 365 Tagen kostenlose Energie. Wieviel Sie für Ihre Heizung einsetzen können, bestimmt einzig allein der Aufbau Ihrer Solaranlage. Egal ob Flachkollektoren oder Vakuumröhren, egal ob nur Warmwasser oder besser Solarheizung. Sie bestimmen, wie viel Energie in Ihre Heizung eingespeichert werden kann auch bei bewölktem Himmel. Was liegt näher, als mit einer Solaranlage die Wärme zu speichern und für die Heizung zu nutzen. Die perfekte Solaranlage funktioniert in der Regel das ganze Jahr, an schönen Tagen wird so 10 h lang Energie in den Solarspeicher eingelagert. Die Wärme wird über eine gut isolierte Rohrleitung in den Speicher gebracht. "Hochwertige Solarkollektoren auf dem Dach erzeugen dabei kostenfreie Wärme." Auch der Speicher ist ein entscheidendes Bindeglied für Ihre Solaranlage. Solaranlagen können mit einem Absorptionssystem auch für Kühlung im Sommer sorgen, allerdings ist diese Technik aufwendig. So haben wir bereits 2007 in Fürth eine solche Anlage realisiert.
Funktionsweise von Solarthermieanlagen
Solarthermieanlagen gibt es in zwei Formen. Entweder dienen sie dazu das Warmwasser zu erzeugen oder die Heizung zu unterstützen. Darüber hinaus sind Kombianlagen möglich, die sowohl das für warmes Wasser sorgen und gleichzeitig die Heizung unterstützen. Beide Anlagen sind sich von der Funktionsweise her jedoch sehr ähnlich. Jeweils werden Solarkollektoren benötigt, die die Sonnenstrahlen in Energie umwandeln. Weiterhin wird neben dem Solarkollektor noch ein Solarspeicher benötigt, der die gewonnene Energie zwischenspeichert. Zur optimalen Nutzung der Solarenergie wird die Anlage von einer Regelungseinheit gesteuert. Durch den Solarkollektor, der in der Regel auf dem Dach installiert ist, wird die Energie mittels des Absorbers gewonnen. Dieser wandelt die auftreffenden Sonnenstrahlen in Wärme um. Der Absorber befindet sich in einem wärmegedämmten Kasten, sodass möglichst wenig Energie verloren geht. Durch den Absorber fließt die sog. Wärmeträgerflüssigkeit, die sich erwärmt und im Solarspeicher (Wärmespeicher) zwischengespeichert wird. Am effizientesten arbeitet eine Solarthermieanlage, bei einem Anstellwinkel zwischen 30° und 45° und einer Ausrichtung nach Süden.
Nutzen einer Solarthermieanlage
Solarthermieanlagen haben genau wie die Photovoltaikanlagen eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Der Vorteil der Solarthermieanlagen besteht vor allem darin, dass sie schnell und ohne großen Aufwand an die bestehende Heizung angeschlossen werden können. In den Sommermonaten kann der komplette Warmwasserbedarf durch Solarthermie gedeckt werden. Aufs Jahr betrachtet kann man einen hohen Teil des Warmwasserbedarfs decken.
Warmluftkollektoren für Fassade und Dach
Solar-Luft-Kollektoren setzen Sonnenenergie über das Medium Luft in Wärme um. Die solar erwärmte Luft wird direkt zum Heizen, Lüften und Trocknen genutzt. Beim Heizen mit Luft ist bereits eine Temperatur von 15°C effektiv nutzbar. Diese erzielt ein Luftkollektor schon bei geringer Einstrahlung. Luftkollektoren zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Das Luftkollektor System kann an der Wand oder auf dem Dach für unterschiedlichste Anwendungen von der Trocknung bis zur Hallenheizung eingesetzt werden. Da die Wintersonne meist tief steht, erzeugen Luftkollektoren im Winter viel Energie und sparen Heizkosten. Mit dem Solarluftkollektor kommt die frische, vorgewärmte Luft in das Haus.











